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Neue Ufer – David Fabricius in seiner Zeit

Auf zu neuen Ufern! Heute als „periphär“ bezeichnet, florierte Ostfriesland um die Wende vom 16. zum 17. Jahrhundert trotz innerer Konflikte zwischen Fürstenmacht und Landständen, lutherischem und calvinistischem Bekenntnis wie selten zuvor und hernach.

978-3-7308-1479-6 , , , , Erscheinungsdatum: 2019Auflage: 1Ausführung: 210 Seiten, gebunden, zahlreiche s/w und farbige Abbildungen
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Im europäischen Seehandel nahmen das Land und sein Kraftzentrum Emden eine zentrale Stellung ein. Politik und Verwaltung, Bildungswesen und Wissenschaft befanden sich im Umbruch. Dieses Buch erzählt die bewegende Geschichte jener Jahre anhand der Lebenswege des Pastors und Astronomen David Fabricius und seines Freundes, des ostfriesischen Kanzlers Thomas Franzius.
David Fabricius sticht aus einer langen Riehe hervorragender Köpfe und Akteure besonders hervor. Seine wichtigste, bis heute unterschätzte Lebensleistung war die Mitwirkung an der epochemachenden Nova Astronomia des kaiserlichen Hofastronomen Johannes Keppler: der Entdeckung der ellipsenförmigen Umlaufbahn der Planeten. Die beiden Männer begegneten einander nie, aber erstaunlicherweise ist der umfangreiche, fast ein Jahrzehnt andauernde Briefwechsel zwischen ihnen komplett erhalten. Der Beitrag von Fabricius zum Werk Kepplers kann so bis ins Detail nachvollzogen werden.

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