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Und doch war vieles ganz anders

Alltag in den 50er- und 60er-Jahren

Abschied von einem Klischee „Piefig, miefig, spießig“ lautete lange Zeit das von den Achtundsechzigern verbreitete Klischee der Fünfzigerjahre. Heute dagegen wissen wir diese Zeit zu schätzen. Die Autoren schildern in diesem Buch anhand zahlreicher Beispiele und Hintergrundinformationen, wie sich die arg gebeutelte Kriegsgeneration in den 50er-Jahren behaglich einrichtete. So waren in der Sehnsucht nach stabilen Verhältnissen bald korrektes Benehmen und korrekte Kleidung „in“. Anstandsbücher fanden reißenden Absatz. Der Ablauf des Sonntags war fest geregelt. Zunächst spielte noch der Mangel eine große Rolle. So war täglicher Wäschewechsel nicht möglich. Gebadet wurde nur einmal in der Woche (siehe Titelfoto). Bald schon aber zeichnete sich das legendäre Wirtschaftswunder ab.

, 978-3-7308-1203-7 Erscheinungsdatum: 2015Auflage: 1Ausführung: 80 Seiten, 59 farbige und 19 s/w Abb., Broschur
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Schon in den 60er Jahren war es mit der Behaglichkeit vorbei. Die nächste Generation räumte radikal auf. Sie hatte kein Verständnis für die vorsichtige Steifheit ihrer Eltern und Großeltern. Deren von früheren Entbehrungen geprägtes Sparsamkeitsideal passte nicht in ihre Welt. Mit der Constructa stiegen die Hygieneansprüche. Jetzt war Lässigkeit angesagt. Jeans und Mini-Rock waren sehr zum Ärger vieler Älterer „in“. Mit ihrer sexuellen Revolution veränderten sie alles von Grund auf. Und auch politisch zogen sie einen Trennstrich zur Kriegsgeneration. Die Darstellung basiert auf der Forschungs- und Präsentationsarbeit zahlreicher Museen und eigener Erfahrungen der Autoren. Sie wird ergänzt durch ein umfangreiches Museums- und Literaturverzeichnis.

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