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Reporterglück

13 Zeitungsgeschichten aus dem Nordwesten - und was aus ihnen geworden ist

Vom Doppelmord im Blankenburger Holz, über das Kapitel „Durchblicken bei der Bundeswehr“, bis zum Transrapid-Unglück hat der Autor hier Geschichten zu dem Hintergrund seiner Reportagen festgehalten. Einige zum Schmunzeln, manche zum Kopfschütteln und einige Tragische.

978-3-89995-820-1 , , Erscheinungsdatum: 2011Auflage: 1Ausführung: 196 Seiten, 59 s/w Abb., broschiert
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Der Doppelmord im Blankenburger Holz, die Beinahe-Öl-Katastrophe im Jadebusen vor Wilhelmshaven, das Transrapid-Unglück im Emsland, der „Stein des Anstoßes“ von Dangast und auch der Niedergang des ehemaligen Lotto-Millionärs aus Remels waren Themen packender Reportagen aus dem Nordwesten, die der Autor in seiner mehr als 40-jährigen Redakteurstätigkeit geschrieben hat. In diesem Buch schildert der Journalist durchgehend authentisch, wie ihm bis in die jüngste Zeit „Reporterglück“ beim Aufspüren und Bearbeiten der Beiträge geholfen hat und gewährt dabei selten gelesene Einblicke in Redaktions-Interna. In jedem Fall wird der Frage nachgegangen, was aus den 13 Zeitungsgeschichten und ihren Akteuren geworden ist. Eine außergewöhnliche Darstellungsweise, für die teils monatelange Recherchen erforderlich waren. So erfährt der Leser, dass wohl heute noch ein Behinderter zu Unrecht für den Mord im Blankenburger Holz büßen würde, wenn es nach der Staatsanwaltschaft gegangen wäre … Unter die Haut geht auch die Schilderung eines Überlebenden der Transrapid-Katastrophe, der erstmals nach fünf Jahren quasi als Selbsttherapie umfassend über die schrecklichen Erlebnisse von damals spricht.
Im Kapitel „Durchblicken bei der Bundeswehr“ schildert der Journalist, wie er in Budel/Niederlande zum anerkannten „Schlitzohr“ wurde und wie er beim Divisionsstab in Aurich über rote Socken gestolpert ist. Wie durch den enormen Spenden-Einsatz von Kindern aus dem Oldenburger Land das „Wunder von Kodrali“ – Neubau einer nagelneuen Schule im Kosovo in nur sieben Monaten – möglich wurde, erhellt der Autor in einem Kapitel über die von ihm betreuten NWZ-Weihnachtsaktionen. Einem riesigen Monopoly-Spiel ähnelt im Nachhinein das Geschachere um die Privatisierung der Landeskrankenhäuser. In „Wehnens wundersame Rettung“ erlebt der Leser die spannenden Hintergründe des (erfolgreichen) Kampfes der Mitarbeiter um den Verbleib ihrer Klinik in regionaler Verantwortung mit. Und selbst die Geschichte des Oldenburger Grünkohlessens in Bonn und Berlin ist mit „Loki und die Grünkohlsuppe“ ein zum Schmunzeln verführendes Kapitel wert. – Das Buch stellt für alle am Journalismus Interessierten eine Bereicherung mit hohem Informations- und Unterhaltungswert dar.
Besonderheit: Alle im Buch erwähnten Personen finden sich im Namenregister mit Seitenzuordnung wieder.

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