Esther Greenwood ist neunzehn Jahre jung, eine hoch begabte Studentin, überhäuft mit Preisen und Stipendien. Im Sommer 1953 verbringt sie vier Wochen als Praktikantinnen einer Modezeitschrift in New York. Sie rauscht durch die Metropole, besucht Partys und trinkt Cocktails, isst Kaviar in rauen Mengen. Angeblich erlebt sie gerade die schönste Zeit ihres Lebens. Für Esther fühlt es sich anders an. Vor ihr liegen jene sicheren, vorgezeichneten Wege für junge Frauen – doch keine davon scheint ihre zu sein. Zwischen den Rollen, die ihr angeboten werden, und ihrem Wusch nach einem eigenen Leben öffnet sich ein Riss, der sich unaufhaltsam vertieft.
Mit ihrem einzigen veröffentlichten Roman wurde Sylvia Plath zu einer Ikone: Die Glasglocke ist ein Jahrhundertbuch von beklemmender Faszination. Für diese Ausgabe hat die französische Künstlerin Beya Rebai die Szenen und Stimmungen des modernen Klassikers in eindringliche Bildwelten übersetzt.
Nachmittage
22,00 €„Der Mensch soll um der Güte und Liebe willen dem Tode keine Herrschaft einräumen über seine Gedanken.“
Thomas Mann, Der Zauberberg

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