Herbst 1861: Der Seidenraupenzüchter Hervé Joncour lebt im Süden Frankreichs. Da ein Ausbruch der Nosemaseuche die Eier aller europäischen Aufzuchten unbrauchbar gemacht hat, ist seine Existenz gefährdet. In seiner Not macht er sich auf nach Japan. Dort solle es noch gesunde Seidenraupen geben. Und die schönste Seide – als hielte man das Nichts in Händen. In Japan begegnet er einer geheimnisvollen jungen Frau. Und obwohl ihm kaum mehr als die Erinnerung an verstohlene Blicke bleibt, treibt es ihn fortan jedes Jahr erneut hierher, immer in der Hoffnung, die Frau wiederzusehen und endlich ihre Stimme zu hören.
Ein Sommer in Niendorf
22,00 €„Der momentan anregendste Erzähler der deutschen Gegenwartsliteratur.“
Björn Hayer, Spiegel Online

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