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Der Schlossplatz in Varel

Ein Beitrag zu den Bauten des Historismus nach dem Abbruch der Schlossanlage

In diesem Buch werden detailliert die Entstehung und der Aufbau der Schlossplatzanlage in Varel geschildert. Wilhelm Janßen weist damit auf die Bedeutung hin, die dieser Bau aus dem Historismus auch heute noch hat.

978-3-89995-803-4 Erscheinungsdatum: 2011Auflage: 1Ausführung: 96 Seiten, 53 s/w Abbildungen, broschiert
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Der Schlossplatz in Varel ist zusammen mit den umgebenden Gebäuden eine der wenigen nahezu vollständig erhaltenen Platzanlagen, die in der Folge der Industrialisierung des Landes und dem damit verbundenen wirtschaftlichen und politischen Aufschwung entstanden. Auch die Bildungsansprüche stiegen. Man befasste sich mit der Baugeschichte und den Bauformen vorhergehender Epochen. Die Menschen lernten die Bauformen der klassischen Antike, aber auch die der Romantik, der Gotik, der Renaissance und der Barock kennen und man übernahm diese Formen und Details auch bei den Neubauten dieser Jahre des Aufschwungs. So entstanden Bauten in neugotischen Formen. Fassaden wurden mit antiken Gesimsen, Pfeilervorlagen und Ornamenten geschmückt.
Diese Epoche nennen wir heute im Bauwesen auch Historismus und verstehen darunter die große Gruppe der Anlagen und Bauten, die etwa in den Jahren 1840 bis 1890 entstanden. Ein hervorragendes Beispiel für die in diesen Jahren entstandenen Bauten ist die hier vorgestellte Schlossplatzanlage in Varel von 1871.

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