Solange as Mensken up dei Eern läwet, sünd Bööme aaltied wat Besünneres: Dorunner wüdd fiert, Gericht offhollen, bi Wind un Weer sick unnerstellt. Besünners groote un staotske Bööme wüdden in freuher Tieden as hillige Bööme ankäken. So ein Boom süht äöwer ‚t Johr hendör aaltied anners ut: Wintertaoges kaohl un gries. In ‚t Freuhjohr driff dat eierste Greun. Van ’ne Maitied off an, den Sommer hendör, steiht hei dor mit ’n dicht Dack van Blöer. Dei löcht in ’n Harvst in duusend Klöers. Wecke sünd glatt un schlank, ännere krumm un scheiv wassen, wecke sünd waohrhaftig Biller-Bööme.
„För nedderdüütsch Aart un plattdüütsch Woort“
14,80 €1921 gründeten einige Lehrer und andere Heimatinteressierte in Oldenburg einen Verein, der binnen kurzem zu einem der größten Heimatvereine Norddeutschlands mit annähernd 3000 Mitgliedern aufstieg: den „Ollnborger Kring“. Er schrieb sich neben den sonstigen Zielsetzungen der Heimatbewegung die Förderung der niederdeutschen Sprache auf die Fahnen und entfaltete rasch zahlreiche Aktivitäten in der Stadt und der Region.

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