Solange as Mensken up dei Eern läwet, sünd Bööme aaltied wat Besünneres: Dorunner wüdd fiert, Gericht offhollen, bi Wind un Weer sick unnerstellt. Besünners groote un staotske Bööme wüdden in freuher Tieden as hillige Bööme ankäken. So ein Boom süht äöwer ‚t Johr hendör aaltied anners ut: Wintertaoges kaohl un gries. In ‚t Freuhjohr driff dat eierste Greun. Van ’ne Maitied off an, den Sommer hendör, steiht hei dor mit ’n dicht Dack van Blöer. Dei löcht in ’n Harvst in duusend Klöers. Wecke sünd glatt un schlank, ännere krumm un scheiv wassen, wecke sünd waohrhaftig Biller-Bööme.
Ligusterdrööm
9,90 €Es sind (…) Auseinandersetzungen eines Menschen mit Alltagsfragen, die für einen Augenblick Probleme aufwerfen. Dies verschafft ihm die Möglichkeit, durch genaue Detailbeschreibung, durch knappe Sätze (…) eine eigenartige Atmosphäre zu schaffen, der man sich nicht entziehen kann. -Lindow in Möhn/Goltz: Niederdeutsche Literatur seit 1945, Georg Olms Verlag 2016

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