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Über die friesische Sprache des osterlauwersfriesischen/ostfriesischen Kulturraumes

Grammatikalische Zusammenfassungen, Dialektvergleiche und rekonstruktive Annäherungen
978-3-7308-1892-3 , , , , Auflage: 1. Auflage 2022Ausführung: 220 Seiten, broschiertReihe: Oldenburger Studien Band 97
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Die Westfriesen sprechen Westfriesisch, die Nordfriesen Nordfriesisch, die Ostfriesen aber Plattdeutsch/Niederdeutsch auf friesischem Substrat. Wo ist die ostfriesische Sprache geblieben? Die gute Nachricht: Sie lebt noch! Das im Saterland gesprochene Saterfriesisch ist der letzte überlebende Dialekt des Ostfriesischen, welches auch Osterlauwersfriesisch genannt wird.
Diese Sprache wurde einst von der westlich von Groningen gelegenen Lauwers bis zur Weser gesprochen. Dabei unterschieden sich die Dialekte vom Groninger Umland, Ostfriesland, dem Saterland, dem heutigen Oldenburger Friesland, Rüstringen, Butjadingen bis zum Land Wursten.
Nicht alle Sprechweisen der Regionen sind überliefert worden. Einige wurden gering, andere dagegen sehr gut dokumentiert. Wie aber klangen die ausgestorbenen Dialekte im Vergleich zum gegenwärtigen saterfriesischen Osterlauwersfriesisch? Und wie klang Friesisch im ehemaligen Sprachgebiet, bevor sich, bedingt durch dessen überwiegende Verdrängung, isolierte Sprachinseln bildeten, die sich auseinander entwickelten?
Wenn man sich näher mit den sprachlichen Überlieferungen befasst, erkennt man als Schwerpunkt weniger dialektale Unterschiede als vielmehr eine gemeinsame Sprache.

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